Physiotherapie mit Befund

Manuelle Therapie in Uetze und Burgdorf

Wir untersuchen Gelenke, Muskeln und Nerven mit den Händen und behandeln gezielt das, was Ihre Bewegung einschränkt.

Uetze 05173 / 302 21 31|Burgdorf 05136 / 92 23 955|WhatsApp|info@tamedes.de

Wenn eine Schulter beim Anziehen klemmt, ein Knie nach dem Treppensteigen schmerzt oder der Nacken sich beim Schulterblick sperrt, dann steckt dahinter selten nur eine einzige Ursache. Gelenke, Muskeln, Faszien und Nerven arbeiten als System, und wenn ein Teil dieses Systems seine Beweglichkeit verliert, übernehmen andere Strukturen die Arbeit mit. Genau an dieser Stelle setzt die manuelle Therapie an, denn sie untersucht das Zusammenspiel und behandelt dort, wo die Bewegung tatsächlich verloren geht.

In unserer Praxis in Uetze und in Burgdorf bedeutet das vor allem eines. Wir tasten, prüfen und vergleichen, bevor wir behandeln. Die Hände der Therapeutin sind dabei Untersuchungs- und Behandlungsinstrument zugleich. Aus dem Befund entsteht ein Plan, den wir gemeinsam mit Ihnen an Ihren Alltag anpassen, damit die gewonnene Beweglichkeit auch außerhalb der Praxis Bestand hat.

Die manuelle Therapie beginnt immer mit einem sorgfältigen Befund und richtet jeden Handgriff an dem aus, was Ihr Körper zeigt.

Der Leistungsumfang der manuellen Therapie

Die folgenden Bausteine gehören zu einer Behandlung und werden je nach Befund unterschiedlich stark gewichtet.

Ausführlicher ErstbefundWir erheben Ihre Beschwerdegeschichte und untersuchen Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit. Daraus entsteht die Grundlage für jede weitere Entscheidung.

Gelenkspezifische TechnikenWir behandeln einzelne Gelenkabschnitte mit fein dosierten Griffen, um das Bewegungsspiel zu verbessern. Die Dosierung richtet sich nach Ihrer Reaktion.

Behandlung der MuskulaturVerspannte Muskeln und wenig verschiebliche Faszien lösen wir mit gezielten Handgriffen. So bekommt das Gelenk wieder Raum für Bewegung.

Arbeit an NervenstrukturenNerven brauchen Platz und Gleitfähigkeit im umliegenden Gewebe. Mit ruhigen, gut abgestimmten Techniken verbessern wir ihre Beweglichkeit.

Übungen für zuhauseSie erhalten wenige Übungen, die Sie sicher ausführen können. Wir prüfen die Ausführung gemeinsam und passen sie im Verlauf an.

Beratung für den AlltagWir besprechen Haltungen, Belastungen und Bewegungspausen, die zu Ihrem Tag passen. Dadurch bleibt der Fortschritt zwischen den Terminen erhalten.

Therapeutin behandelt in der manuellen Therapie die Schulter einer Patientin mit beiden Händen auf der Behandlungsliege

So arbeiten wir

Am Anfang steht das Gespräch. Wir wollen wissen, wann die Beschwerden auftreten, was sie verstärkt und was Ihnen bisher geholfen hat.

Danach untersuchen wir strukturiert. Wir sehen uns Bewegungen im Stand und im Liegen an, prüfen einzelne Gelenke, testen die Muskulatur und beziehen benachbarte Regionen mit ein. Was wir dabei finden, erklären wir Ihnen in verständlichen Worten.

In der Behandlung selbst arbeiten wir in ruhigem Tempo und überprüfen zwischendurch, ob sich etwas verändert hat. Diese kleinen Kontrollen zeigen sofort, ob die gewählte Technik passt oder ob wir einen anderen Weg einschlagen.

  • Wir behandeln immer auf Grundlage eines aktuellen Befundes und nicht nach einem festen Schema.
  • Sie erfahren vor jeder Technik, was wir tun und warum wir es tun.
  • Wir dosieren jede Behandlung nach Ihrer Rückmeldung und nach Ihrer Tagesform.
  • Aktive Übungen gehören von Beginn an dazu, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt.
  • Wenn ein Befund nicht in unser Fachgebiet passt, empfehlen wir die ärztliche Abklärung.

Der Ablauf Ihrer Behandlung

Von der ersten Terminvereinbarung bis zum Abschluss folgen wir einem klaren und nachvollziehbaren Weg.

1Termin und VerordnungSie vereinbaren einen Termin telefonisch, über die Online-Terminbuchung oder persönlich in der Praxis. Bringen Sie die ärztliche Verordnung sowie vorhandene Befunde mit.

2Befund und ZielsetzungIm ersten Termin nehmen wir uns Zeit für Gespräch und Untersuchung. Gemeinsam legen wir fest, welches Ziel für Ihren Alltag am wichtigsten ist.

3Behandlung und ÜbungDie folgenden Termine verbinden Techniken mit den Händen und aktive Übungen. Wir passen beides an, sobald sich Ihr Befund verändert.

4Überprüfung und AbschlussZum Ende vergleichen wir den Ausgangsbefund mit dem erreichten Stand. Sie nehmen ein Übungsprogramm mit, das Sie eigenständig weiterführen können.

Befundorientiertes Arbeiten mit den Händen

Manuelle Therapie ist eine ärztlich verordnete Behandlungsform innerhalb der Physiotherapie, für die eine zusätzliche Qualifikation notwendig ist. Sie richtet sich an Menschen mit Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, also an alle, bei denen ein Gelenk zu wenig oder zu unkontrolliert bewegt wird, bei denen Muskeln dauerhaft in Spannung stehen oder bei denen Nervenstrukturen in ihrer Gleitfähigkeit eingeschränkt sind.

Der Unterschied zur allgemeinen Krankengymnastik liegt im Vorgehen. Wir prüfen einzelne Gelenkabschnitte gezielt auf ihr Bewegungsspiel, vergleichen die Seiten miteinander und ordnen den Befund in das gesamte Beschwerdebild ein.

Gelenke und ihr Bewegungsspiel

Jedes Gelenk besitzt neben der sichtbaren Bewegung ein kleines, nicht willkürlich steuerbares Gleiten der Gelenkflächen. Fällt dieses Gleiten aus, wirkt die Bewegung steif, obwohl der Muskel kräftig genug wäre. Mit sanften, genau dosierten Techniken geben wir diesem Spiel wieder Raum und prüfen im selben Termin, ob sich die aktive Bewegung dadurch verändert.

Muskeln, Faszien und Nerven

Muskeln reagieren empfindlich auf Schmerz und schützen betroffene Bereiche mit erhöhter Spannung. Faszien verlieren dabei ihre Verschieblichkeit, und auch Nerven brauchen Platz, um bei jeder Bewegung mitzugleiten. Wir behandeln diese Strukturen mit Griffen, die Spannung lösen und die Gleitfähigkeit verbessern, und ergänzen sie durch aktive Übungen, damit das Ergebnis stabil bleibt.

Beschwerden, bei denen eine manuelle Therapie sinnvoll ist

Häufig kommen Menschen zu uns, deren Beweglichkeit nach einer längeren Schonung nachgelassen hat. Das betrifft die Schulter nach einer Ruhigstellung genauso wie das Knie nach einer Verletzung oder die Wirbelsäule nach vielen Wochen im Sitzen.

Ebenso begleiten wir Menschen nach Operationen an Gelenken, sobald die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Belastung freigegeben hat. Kiefergelenk, Halswirbelsäule, Becken, Hüfte, Fuß und Hand gehören dabei genauso zum Feld wie die Übergänge zwischen diesen Regionen.

Nicht jede Beschwerde gehört in unsere Hände. Bei unklaren, nachts zunehmenden oder mit Fieber verbundenen Schmerzen, bei Taubheitsgefühlen, bei Kraftverlust oder nach einem Sturz gehört die ärztliche Abklärung an den Anfang. Wir sprechen offen an, wenn wir eine erneute ärztliche Einschätzung für den richtigen nächsten Schritt halten.

Rücken und Nacken

Der Rumpf verteilt Bewegung auf viele kleine Abschnitte. Verliert ein Abschnitt seinen Anteil, arbeiten die Nachbarn stärker und melden sich mit Schmerz. Wir suchen deshalb nicht nur dort, wo es weh tut, sondern auch in den Abschnitten darüber und darunter.

Arme und Beine

Schulter, Ellenbogen, Hüfte, Knie und Sprunggelenk hängen über Muskelketten zusammen. Eine steife Hüfte kann das Knie belasten, ein wenig bewegliches Sprunggelenk verändert das Gangbild.

Manuelle Therapie als Teil eines durchdachten Plans

Eine einzelne Behandlung verschafft oft schnell Erleichterung. Damit diese Erleichterung bleibt, braucht der Körper einen Grund, die neu gewonnene Beweglichkeit auch zu behalten. Deshalb verbinden wir die Arbeit mit den Händen von Beginn an mit aktiven Anteilen.

Sie erhalten wenige, klar erklärte Übungen, die sich in Ihren Tagesablauf einfügen lassen. Wir zeigen Ihnen außerdem, welche Haltungen und Bewegungen Sie im Alltag entlasten und welche Belastungen Sie zunächst dosieren sollten.

Bei Bedarf stimmen wir uns mit der verordnenden Praxis ab. Wenn sich der Befund anders entwickelt als erwartet, passen wir das Vorgehen an oder empfehlen eine erneute ärztliche Einschätzung.

Was Sie von der Behandlung erwarten können

Die Behandlung verläuft in aller Regel ruhig. Sie liegen oder sitzen entspannt, wir arbeiten mit dosiertem Druck und geben Ihnen jederzeit Gelegenheit, uns eine Rückmeldung zu geben.

Nach einem Termin kann sich der behandelte Bereich für kurze Zeit müde oder leicht empfindlich anfühlen. Das ist eine normale Reaktion auf einen neuen Bewegungsreiz.

Wie viel sich verändert, hängt von der Ursache, von der Dauer der Beschwerden und von Ihrer Mitarbeit ab. Wir versprechen kein bestimmtes Ergebnis, sondern arbeiten transparent und überprüfen regelmäßig, ob der eingeschlagene Weg trägt.

Abgrenzung, Voraussetzungen und typische Fehler

Die manuelle Therapie wird häufig mit einer Massage oder mit einer einmaligen Einrenkbehandlung verwechselt. Eine Massage wirkt vor allem auf das Gewebe und auf die Entspannung, während wir gezielt Funktion untersuchen und verändern. Statt einer einzelnen ruckartigen Bewegung nutzen wir überwiegend ruhige, wiederholte Techniken, deren Wirkung wir unmittelbar überprüfen können.

Voraussetzung für die Behandlung ist eine ärztliche Verordnung, denn die Behandlung ist ein eigener Bestandteil des Heilmittelkatalogs. Sinnvoll ist außerdem, dass ernsthafte Ursachen vorab geklärt sind. Bei Entzündungen im akuten Stadium, bei frischen Verletzungen ohne Freigabe oder bei ungeklärten neurologischen Ausfällen warten wir die ärztliche Einschätzung ab, bevor wir mit einer Behandlung beginnen.

Der häufigste Fehler im Verlauf ist Ungeduld. Wer die neu gewonnene Beweglichkeit sofort voll belastet, provoziert oft einen Rückschlag, und wer nach der ersten Besserung die Übungen weglässt, verliert den Fortschritt langsam wieder.

Ob dieser Weg für Sie passt, lässt sich gut an einer einfachen Frage festmachen. Fühlt sich Ihre Einschränkung eher wie eine blockierte oder steife Bewegung an, ist eine gezielte Untersuchung der Gelenkfunktion meist der richtige Anfang. Stehen dagegen Kraftverlust, Ausdauer oder Koordination im Vordergrund, beginnen wir eher mit einem übungsbetonten Vorgehen und ergänzen die Arbeit mit den Händen dort, wo sie wirklich gebraucht wird.

Ihr Termin in Uetze oder Burgdorf

Vereinbaren Sie Ihren Termin für die manuelle Therapie telefonisch, per Nachricht oder bequem über unsere Online-Terminbuchung. Wir nehmen uns Zeit für Ihren Befund und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.

Häufige Fragen

Für die Behandlung zulasten der Krankenkasse ist eine ärztliche Verordnung notwendig, auf der die manuelle Therapie ausdrücklich benannt ist. Sprechen Sie Ihre Hausarztpraxis oder Ihre Fachpraxis darauf an. Wenn Sie unsicher sind, welche Angaben nötig sind, beraten wir Sie gern vorab.

Die meisten Techniken sind gut auszuhalten und werden von vielen Menschen als angenehm empfunden. Wir arbeiten mit dosiertem Druck und stimmen die Intensität laufend mit Ihnen ab.

Die Krankengymnastik arbeitet überwiegend mit aktiven Übungen für Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Die manuelle Therapie untersucht und behandelt darüber hinaus gezielt einzelne Gelenke, Muskeln und Nervenstrukturen mit den Händen. In der Praxis ergänzen sich beide Wege sehr häufig.

Hilfreich sind die ärztliche Verordnung, vorhandene Befunde und bequeme Kleidung, in der Sie sich frei bewegen können. Wenn Sie Einlagen, Bandagen oder Schienen nutzen, bringen Sie diese bitte ebenfalls mit. Notieren Sie sich gern vorab, in welchen Situationen die Beschwerden auftreten.

In den Stunden nach einem Termin ist ruhige Bewegung meist besser als eine harte Belastung. Wir sagen Ihnen im Termin, was für Ihren Befund sinnvoll ist.

Termin vereinbaren

Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder buchen Sie Ihren Termin direkt online. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.

Uetze 05173 / 302 21 31|Burgdorf 05136 / 92 23 955|WhatsApp|info@tamedes.de

Schapers Kamp 2, 31311 Uetze

    Zur Datenschutzerklärung (wird in einem separaten Fenster geöffnet.)

    Bitte zeigen Sie, dass Sie ein Mensch sind und wählen Sie das Symbol Flagge aus.